Valves Steam Machine ist in durchgesickerten Benchmarks genauso schnell wie eine Ryzen-7000-CPU

Indeks
  1. Ist die Steam Machine schnell genug?
    1. Ein Spiel-PC für das Wohnzimmer

Die Valve Steam Machine bietet solide Leistung mit einer AMD Zen 4 CPU, ist jedoch kein Konkurrenzprodukt zu High-End-Desktops, sondern richtet sich an Wohnzimmer-Spieler.

Valves Steam Machine ist kein überlegener Desktop-PC, auch wenn Benchmark-Ergebnisse das Bild stören. Die „Valve Fremont“ tauchte in Benchmarks auf, bevor sie im Sommer veröffentlicht wird.

Geekbench 6 zeigt, dass die sechs-Kern AMD Zen 4 CPU und 16 GB RAM der Steam Machine etwa 2.300 Punkte im Einzelkern und über 7.300 Punkte im Multi-Kern erzielt. Das läuft auf Niveau der Ryzen 7000-Serie, etwa dem Ryzen 5 7640HS und dem Ryzen 5 Pro 7540U – je nach Test.

Aktuell fehlen GPU-Tests; die grafische Leistung bleibt somit unklar. Valve bestätigte, dass die Steam Machine eine benutzerdefinierte RDNA3-GPU mit 8 GB Video-RAM nutzen wird.

Trotz bescheidener Geschwindigkeit übertrifft sie das Steam Deck von 2022, das etwa 1.350 Punkte im Einzelkern und 4.500 Punkte im Multi-Kern erzielt. Die Nutzung von Linux-basiertem SteamOS und Proton könnte Benchmarks irreführend machen. Mögliche Optimierungen, wie Valves Einsatz von AMDs FSR-Frame-Generation-Upscaling, werden möglicherweise nicht erfasst.

Ist die Steam Machine schnell genug?

Ein Spiel-PC für das Wohnzimmer

Die Steam Machine wird nicht mit modernen Gaming-Desktops konkurrieren können, vor allem nicht mit denen, die leistungsstarke dedizierte GPUs verwenden. Wer nach dem schnellsten Computer für sein Geld sucht, ist besser beraten.

Es geht jedoch um mehr. Valve positioniert die Steam Machine als kompakten, leisen Gaming-PC, der sich in Wohnzimmer einfügt – ein Konkurrenzprodukt zu PlayStation 5 und Xbox Series X, nicht zu einem selbstgebauten Tower. Geschwindigkeit ist nicht alles; sie muss ausreichend Leistung bieten, um gängige Spiele flüssig darzustellen. Valve spricht von 4K bei 60 FPS mit aktivem FSR.

Die Kosten könnten entscheidend sein. Valve hat keinen genauen Preis genannt, nur dass er den Preisrahmen eines PC anstrebt. Angesichts von steigenden RAM-Preisen und Komponentenengpässen könnte der Preis höher ausfallen als erwartet. Dennoch liegen PS5 und Xbox längst auch über 600 US-Dollar. Selbst wenn Valves System teurer wird, könnte es ein attraktives Angebot für Steam-Nutzer sein.

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