Ich habe meine eigene Android-Tastatur programmiert, um der Telemetrie von Gboard zu entkommen

Die Entwickler haben eine alternative Tastatur geschaffen, um Gboards Datenschutzprobleme zu umgehen, mit individuellen Funktionen und einem Fokus auf Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.
Gboards Datenschutzbestimmungen im Play Store sind eindeutig: Ihre Daten werden umfangreich erfasst. Forscher des Trinity College Dublin haben Nutzlasten entschlüsselt, die zeigen, dass Android-Tastaturen Installations-IDs, Hardware-Details und Tastaturinteraktionsprotokolle übertragen.
Selbst bei aktivierten Datenschutzoptionen bleibt das Risiko, sensibelste Informationen wie Passwörter einer Closed-Source-Anwendung zu überlassen. Statt die Telemetriedaten bis ins Innerste zu durchforsten, entschied ich mich, eine alternative Tastatur zu entwickeln.
Vibe-Coding einer Ersatz-Tastatur
Fehlerbehebung kostete Stunden
Ich hatte klare Vorstellungen für die Tastatur. Modernen smartphone-Tastaturen, die Emojis in die Autokorrektur integrieren wollen, kann ich nichts abgewinnen. "Okay" sollte nicht in ein Daumen-hoch-Emoji umgewandelt werden. Genau so wenig möchte ich, dass "Ich habe im Geschäft Hähnchen gekauft" als "Ich habe 🍗 im Geschäft gekauft" erscheint. Also legte ich von Beginn an fest: Keine Emoji-Vorschläge.
Außerdem wollte ich eine Heatmap. Smartphones führen im Hintergrund viel Korrektur durch, oft ohne dass man es merkt. Tatsächlich drücke ich häufig die falschen Tasten.
Die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps dauerte lange. Erste Versuche mit Opus 5 scheiterten, also wechselte ich zu Fable, das mir half, das Gesamtbild in Vibe-Coding-Projekten besser zu erfassen.
Trotz zweier Rückschläge widmete ich den spezifischen Funktionen und Verhaltensweisen mehr Zeit als üblich. Der Prototyp umfasst ein QWERTY-Layout, Zahlentipps, Symbolseiten und dedizierte Zahlenblöcke. Adaptive Eingabetasten, Tastensprünge, Long-Press-Akzente und Cursorsteuerung mit der Leertaste sind ebenfalls integriert. Emoji-Vorhersage bleibt außen vor.
Die Autokorrektur war ein eigenes Projekt
Die Autokorrektur galt als unzuverlässig, und es stellte sich als Herausforderung heraus, eine funktionierende Alternative zu Gboard zu entwickeln. Ausgangsbasis war ein 105.000-Wörter umfassendes Wörterbuch, das Wortfrequenzen berücksichtigte.
Das war ein solider Start, aber es erforderte mehr, um den Erwartungen an die Smartphone-Tastaturen gerecht zu werden. Ich implementierte ein System zum Hinzufügen benutzerdefinierter Wörter, was das Problem mit fachspezifischen Begriffen eliminiert. Zudem verfolge ich, welche Wörter ich häufig verwende, und priorisiere diese über das allgemeine Wörterbuch. Theoretisch wird es umso intelligenter und intuitiver, je mehr ich es benutze.
Potenzielle Sicherheitsimplikationen
Eine Tastatur hat Zugang zu Passwörtern, Bankdaten und privaten Nachrichten – eine ernsthafte Sicherheitsanfälligkeit. Der Code sollte mindestens einmal von einer anderen KI überprüft werden, um Sicherheitslücken zu identifizieren. Eine manuelle Kontrolle wäre ideal.
Zudem verfolge ich das Nutzungsverhalten, was wertvolle Einblicke liefert, wenn man bereit ist, die Daten zu analysieren. Irgendwann werde ich die persönlichen Daten verschlüsseln, um sie vor Diebstahl zu schützen.
Kleine Projekte werden komplexer
Side-Loading wird begrenzt
Beachten Sie, dass Google die Möglichkeiten zur Erstellung und Verbreitung solcher kleinen Anwendungen einschränkt. Der Prozess
Ab September 2026 verändert sich die Nutzung in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand, bevor 2027 der weltweite Rollout beginnt. Nicht registrierte Apps bleiben über ADB zugänglich.
Ab August 2026 können Konten mit eingeschränkter Verteilung Hobbyisten erlauben, Versionen ohne Personalausweis zu teilen.
Vibe-Coding schafft sichere Alternativen
Nach ein paar Stunden Planung und einer Stunde Arbeit mit Claude stand meine individuelle Tastatur. Jetzt folgt die nächste Funktion...
Integration lokaler KI
Ich integriere eine lokale KI direkt auf meinem Handy, die spontan Emojis generiert und Bilder modifiziert.
Datenschutzgarantie
Die Datenschutzgarantie ist vorhanden. Ich habe den Ausgabecode manuell geprüft, keine Sicherheitsprobleme gefunden. Andere KI-Modelle bestätigen ebenfalls, dass keine wesentlichen Probleme vorliegen. Die Tastatur hat keinen Internetzugang. Nur ich habe Zugriff auf meine Tastaturdaten.
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