Dieses Microsoft-Tool hat mir geholfen, die autostart-apps zu deaktivieren, die der task-manager mir nicht angezeigt hat

Indeks
  1. Laut Windows task-manager hat mein PC nur 16 autostart-apps
    1. Die meisten davon habe ich beim starten deaktiviert
  2. Autoruns zeigte mir, was während des Windows-Starts wirklich passiert
    1. Es listete mehr als 100 autostart-einträge auf
  3. Ich habe die meisten autostart-einträge nicht berührt
    1. Aber ich habe einige deaktiviert und ein paar übrig gebliebene gelöscht
    2. Autoruns zeigt das, was hinter den Kulissen nach dem PC-Start geschieht

Optimieren Sie Ihren PC-Start mit Autoruns: Erfahren Sie, wie Sie versteckte Autostart-Programme identifizieren und unerwünschte Anwendungen gezielt deaktivieren – für mehr Systemgeschwindigkeit und Kontrolle.

Der Windows Task-Manager und die Autostart-Apps in den Einstellungen zeigen, welche Programme beim Anmelden starten und verbessern die Kontrolle über unerwünschte Anwendungen. Doch der Tab der Autostart-Apps im Task-Manager bleibt oberflächlich. Um das gesamte Bild zu erfassen, greifen Sie zu Autoruns.

Laut Windows task-manager hat mein PC nur 16 autostart-apps

Die meisten davon habe ich beim starten deaktiviert

Der Windows Task-Manager zählt 16 Autostart-Apps. Dazu gehören Systemkomponenten wie das Sicherheitsbenachrichtigungssymbol in der Taskleiste, Microsoft Teams sowie diverse Drittanbieter-Apps, u.a. Spiel-Launcher und einige Adobe-Prozesse (wie CCXProcess und die Creative Cloud-App).

Die meisten dieser Apps habe ich beim Start deaktiviert. Sie belasten das System unnötig und ich benötige sie nicht. Übrig bleiben vier Autostart-Apps, die ich beim Anmelden erlaube: Microsoft Teams, das Sicherheitsbenachrichtigungssymbol und zwei Apps zur Verwaltung meines Multi-Monitor-Setups sowie einen schwarzen Bildschirmschoner für meinen OLED-Monitor.

Auf den ersten Blick wirkt das aufgeräumt, doch im Hintergrund findet ein anderes Spiel statt, das der Task-Manager ignoriert.

Autoruns zeigte mir, was während des Windows-Starts wirklich passiert

Es listete mehr als 100 autostart-einträge auf

Für einen umfassenden Blick auf den Windows-Start ist Autoruns unverzichtbar. Dieses effektive Tool, Teil der Sysinternals-Suite von Microsoft, deckt jede App, geplante Aufgaben, Treiber, Hintergrunddienste, Shell-Erweiterungen und Codecs auf, die im Task-Manager fehlen.

Nach der Aktivierung von Autoruns, dem Ausblenden leerer Stellen und Microsoft- sowie Windows-Einträgen, die nur stören, wurde ich von über 100 Autostart-Einträgen begrüßt – fast zehn Mal so viele wie im Task-Manager.

Keine Panik. Die meisten dieser Einträge sind notwendig. Der Tab „Treiber“ listet alles auf, was für die Funktionsfähigkeit Ihrer Hardware nötig ist. Einträge im Tab „Explorer“ fügen kontextabhängige Menüoptionen hinzu, z.B. zum Entpacken von Archiven mit WinRAR. Besonders spannend waren die Tabs „Anmeldung“, „Geplante Aufgaben“ und „Dienste“.

Ich habe die meisten autostart-einträge nicht berührt

Aber ich habe einige deaktiviert und ein paar übrig gebliebene gelöscht

Der Tab „Anmeldung“ offenbarte zwei Einträge, die im Task-Manager nicht auftauchten: Google Chrome Installer und Google Platform Experience Helper. Ich habe sie nicht deaktiviert, da sie keinen Ärger bereiten, aber Letzterer könnte problematisch sein. Es handelt sich um eine Hintergrundkomponente von Chrome, die gelegentlich Ressourcen vergeudet oder beim Anmelden hakt. Seltsam war, dass ich keinen Eintrag für Firefox fand, obwohl es mein Hauptbrowser ist. Ich stieß außerdem auf einen...

GalaxyClient-Eintrag – Überbleibsel einer alten GOG Galaxy-Installation. Ich habe ihn gelöscht.

Der Tab „Geplante Aufgaben“ offenbarte nichts Verdächtiges. Eine fehlende Datei bezüglich Windows Update (MusNotification.exe) fand ich. Nach kurzer Suche stellte sich heraus, dass diese Datei in Windows 10 zur Benachrichtigung über Updates genutzt wurde, in Windows 11 jedoch nicht mehr. Ich ließ sie unbeachtet, da sie offenbar keine Auswirkungen hat. Interessant war ein Eintrag, der das SanDisk Dashboard aktivierte—eine App zur Überwachung von SanDisk- und WD-SSDs. Dieses hatte ich zuvor in der App aktiviert.

Sie taucht jedoch nicht im Task-Manager oder in den Windows-Einstellungen unter den Startanwendungen auf.

Im Reiter Dienste fand ich ebenfalls nichts Verdächtiges, lediglich einige Dienste von Ubisoft Connect und dem Rockstar Games Launcher, die ich lieber nicht aktiv hätte, also deaktivierte ich sie.

Die anderen Reiter waren entweder leer oder enthielten Einträge, bei denen ich Bedenken hatte, sie zu ändern (wie bei Treibern und Codecs). Ich löschte einige AVerMedia-bezogene Einträge im Reiter Codecs, Restbestände meines Tests mit der AVerMedia X'Tra Go GC515 (Handheld-Dock mit Capture-Karte). Da ich das Gerät nicht mehr verwende, war ich mir sicher, dass ich damit nichts kaputt mache. Die Bekannten DLLs ließ ich unangetastet—keine Probleme, und viele sind in Autoruns gewöhnlich gelb markiert.

Autoruns zeigt das, was hinter den Kulissen nach dem PC-Start geschieht

Autoruns ist praktisch, um den Hintergrundprozess nach dem Windows-Start zu überprüfen. Es enthüllt zahlreiche Starteinträge, die der Task-Manager nicht anzeigt. Ich fand Überbleibsel von Apps, die ich nicht mehr benutze, und von alten Installationen, die ich löschen konnte. Zudem deaktivierte ich Dienste von Game Launchern, die ich selten nutze—ich möchte nicht, dass sie unbemerkt im Hintergrund laufen. Die restlichen Einträge waren unproblematisch, also ließ ich sie in Ruhe.

Wenn Sie Autoruns verwenden, deaktivieren oder löschen Sie Einträge nicht unüberlegt. Seien Sie vorsichtig – ein Fehler könnte Ihre Windows-Installation durcheinanderbringen oder im schlimmsten Fall verhindern, dass Ihr PC startet.

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