Ich habe einen Android-Laptop gebaut, indem ich eine dockingstation für mein Pixel-Handy in 3D gedruckt habe
Der Artikel beleuchtet den neuen Desktop-Modus für Android, inspiriert von vergangenen Innovationen wie dem Moto LapDock, und bietet Anleitungen zur Erstellung eines eigenen Android-LapDocks.
Der Desktop-Modus für Android ist nicht neu, aber erlebt gerade ein Comeback. Google hat endlich einen vollwertigen Desktop-Modus für Pixel-Handys.launch. Als langjähriger Pixel-Besitzer macht mir das große Freude. Mein neuestes Projekt ist eine Hommage an das Moto LapDock.
Wer Android in den frühen 2010ern nicht verfolgt hat, verpasste eine interessante Zeit für innovative Geräte. Asus entwickelte ein Handy, das in ein 10-Zoll-Display eingedockt und zu einem Tablet wurde. Motorola wählte den Laptop-Weg: das „LapDock“ – ein Laptop-Gehäuse, das das Atrix 4G unterstützte.
Diese Idee inspirierte mich, den Desktop-Modus meines Pixels auszuprobieren. Ich nutzte ein günstiges Laptop-Gehäuse und ein paar 3D-gedruckte Teile.
Teile auswählen für ein Android LapDock
Der schwierigkeitsgrad liegt bei ihnen
Die Auswahl der Komponenten ist der entscheidende Teil dieses Projekts. Gehen Sie je nach Budget und DIY-Niveau in zwei Richtungen. Ich entschied mich für den einfacheren Weg, werde aber auch eine kreative Alternative skizzieren.
Vor 10 Jahren brachte Nex Computer die NexDock heraus – ein 14-Zoll-Laptop ohne OS, der das Bild von einem angeschlossenen Telefon darstellte. Zuerst war das Windows 10 Mobile, dann kamen Android-Geräte mit Desktop-Modus, und die späteren NexDocks unterstützten das auch.
Das Unternehmen existiert noch und stellt Handys her, aber die alten NexDocks sind günstig auf eBay erhältlich. Ich fand ein NexDock 2 für unter 100 $ (300 $ im Jahr 2020). Es bietet alles, was ein Android-Laptop benötigt: Display, Touchpad, Tastatur, HDMI- und USB-C-Eingang.
Alternativ kann man ein eigenes Gerät von Grund auf neu bauen. YouTuber Macro USB hat ein System für ein Pixel 9 mit Graphene OS entwickelt. Dazu braucht man ein 11,6-Zoll-Display für Raspberry Pis, eine 2.000mAh Powerbank, eine Bluetooth-Tastatur, eine Bluetooth-Maus und einige USB-Kabel.
Dieses Setup kostet zwar mehr als mein gebrauchtes NexDock, sieht aber auch deutlich besser aus. Die vollständige Teileliste und die 3D-Drucker-Dateien finden Sie hier.
Herstellung des Telefon-Docks
Inspiration von Asus und Motorola
Asus und Motorola experimentierten in den frühen 2010ern, jedoch unterschiedlich. Asus ließ das Telefon im Gerät verschwinden, Motorola hingegen hielt es sichtbar. Ich wollte beide Methoden ausprobieren.
Für den Asus-Ansatz maß ich mein Pixel 10 und entwarf ein „Holster“ für hinter dem NexDock-Display. Das integrierte USB-C-Kabel ermöglicht ein einfaches Einsetzen. Ich stellte das Holster so ein, dass die Frontkamera des Telefons gerade über das Laptop-Display hinausschaut, ideal für Videoanrufe.
Der Motorola-Ansatz gestaltet sich als herausfordernder. Sein LapDock hielt das Telefon...»horizontal in einem Dock hinter dem Display, um Platz für das Laptop-Display zu schaffen. Unsicherheit über die Stabilität eines Scharniers führte zur Entscheidung, ein Dock zu konstruieren, das mein Pixel 10 in einem 25-Grad-Winkel hinter dem Laptop-Display hält.
Nach Tests beider Ansätze ist der Asus-Ansatz überlegen. Kompakt genug, um in eine Laptoptasche zu passen. Das Telefon lässt sich mühelos in die Halterung schieben und mit dem Laptop verbinden. Die frontseitige Kamera ist ein netter Bonus. Stimmt das Kabelmanagement, mit einem rechten Winkel Kabel und einem ausgereifteren Halterungsdesign, würde das Projekt echt überzeugend sein.
Das jahr des Android-Desktops
Ein optimaler Zeitpunkt, um ein Android-Telefon als Desktop-PC-Ersatz zu betrachten. Dockingstationen ermöglichen die einfache Verbindung mit Monitor, Tastatur und Maus – für einen echten Android-Laptop benötigt man allerdings Kreativität. NexDock ist nicht die einzige Lapdock-Marke, aber bietet schon lange eine gute Auswahl, weshalb gebrauchte Geräte lohnenswert sind.
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