Dieser 30 jahre alte Windows-Shortcut macht das, was die einstellungen verweigern

Indeks
  1. Was ist sysdm.cpl?
    1. Eine alte abkürzung
  2. Systemschutz: das kraftzentrum
    1. Hier wird die systemwiederherstellung konfiguriert
  3. Einstellungen wurden nie neu strukturiert
    1. Es verweist nur auf die alte oberfläche
  4. Microsoft ist sich der lücke bewusst
    1. Jahrzehnte der abwärtskompatibilität hindern fortschritte
  5. Das ist kein isolierter Fall
    1. sysdm.cpl hat mehr als einen trick im ärmel
    2. Alte Dialogbox arbeitet immer noch hart

Die Windows-Einstellungen-App hat sich verändert, bietet jedoch nicht alle Funktionen der Systemsteuerung, wie sysdm.cpl, welcher essentielle Systemkonfigurationen weiterhin bereitstellt.

Die Windows-Einstellungen-App hat sich grundlegend verändert. Die überarbeitete Benutzeroberfläche bringt einige Vorteile, doch viele essentielle Funktionen der Systemsteuerung fehlen weiterhin. Im Jahr 2026 greifen wir für erweiterte Anpassungen nach wie vor auf die Windows-Systemsteuerung zurück.

Ein bedeutendes Beispiel ist der Befehl sysdm.cpl. Er verdeutlicht, warum die Systemsteuerung nach wie vor relevant ist und wir sie trotz der neuen Einstellungen-App benötigen.

Was ist sysdm.cpl?

Eine alte abkürzung

sysdm.cpl ist ein System-Applet, das das klassische Systemeigenschaften-Fenster öffnet. Dieses Fenster existiert bereits seit Windows 95 und enthält zahlreiche erweiterte Systemkonfigurationen, darunter Benutzerprofile, Remoteunterstützung und Umgebungsvariablen.

Öffnen Sie das Fenster mit Win+R und geben Sie sysdm.cpl ein. Es erscheinen mehrere Registerkarten, die erste ist Computername. Die weiteren Registerkarten zeigen interessante Einstellungen.

Systemschutz: das kraftzentrum

Hier wird die systemwiederherstellung konfiguriert

Die vierte Registerkarte im Fenster ist Systemschutz. Diese stellt die zentrale Anlaufstelle für die Systemwiederherstellung dar, das Sicherheitsnetz von Windows. Wenn Sie versehentlich etwas ändern, können Sie Ihr Gerät zurücksetzen.

Von hier aus aktivieren oder deaktivieren Sie den Schutz für jedes Laufwerk. Sie können auch Speicherplatz für Wiederherstellungspunkte verwalten, damit diese nicht zu viel Platz beanspruchen. Bei unsicherem Windows-Update oder risikobehafteten Änderungen können Sie hier manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellen.

Einstellungen wurden nie neu strukturiert

Es verweist nur auf die alte oberfläche

Warum ist all dies nicht auch in den Windows-Einstellungen möglich? Hier gibt es viele Optionen, um die PC-Leistung zu steigern, aber nichts zum Thema Systemschutz. Technisch gesehen existiert diese Möglichkeit.

Unter System > Informationen finden Sie im Dropdown-Menü Geräteinfo einen entsprechenden Link zu Systemschutz. Seien Sie jedoch nicht auf ein neues, modernes Fenster gefasst. Es führt nur zum altbekannten Dialogfeld "Systemeigenschaften".

Microsoft hat diese Funktion in den Einstellungen nicht neu gestaltet, sondern lediglich umgeleitet. Die meisten erfahrenen Windows-Nutzer werden stattdessen den Befehl im Ausführen-Fenster oder in PowerShell verwenden.

Microsoft ist sich der lücke bewusst

Jahrzehnte der abwärtskompatibilität hindern fortschritte

Microsoft bleibt nicht untätig. Im April 2026 bestätigte March Rogers, Partnerdirektor für Design bei Microsoft, auf X, dass sie an der Migration aller Einstellungen der Systemsteuerung zur modernen App arbeiten.

Das gibt Anlass zur Hoffnung. Dennoch, wie er ebenfalls anmerkte, wird dies Zeit in Anspruch nehmen – aufgrund der Vielzahl an Netzwerkgeräten, Druckertreibern und älterer Hardware, die weiterhin auf die Systemsteuerung angewiesen sind.

Trotz dieser Bemühungen hat der Systemschutz bislang keine spezielle Aktualisierung erhalten.

Neugestaltungsankündigung und bleibt in diesem alten Workflow stecken.

Das ist kein isolierter Fall

sysdm.cpl hat mehr als einen trick im ärmel

Der Systemschutz ist nicht die einzige Funktion von sysdm.cpl. Die Registerkarte Erweitert ermöglicht Anpassungen für virtuellen Speicher und Leistungsoptionen. Sie können Ihren Computer umbenennen oder einer Domäne über die Registerkarte Computername beitreten. Auf der Registerkarte Remote verwalten Sie die Berechtigungen für die Remoteunterstützung.

Die Einstellungen bieten kein passendes Pendant zu diesen Funktionen. Ja, das Umbenennen des PCs ist auch über die Einstellungen möglich. Ein Beitritt zu einer Arbeitsgruppendomäne oder Remoteeinstellungen führt Sie jedoch zurück zu den gewohnten Dialogfeldern. Die Einstellungen sind grundlegend, aber verlassen sich still auf altbewährte Fenster für komplexere aufgaben zeug.

Alte Dialogbox arbeitet immer noch hart

Bis Microsoft Systemschutz, virtuellen Speicher und Domäneneinstellungen nativ in die Einstellungen integriert, bleibt sysdm.cpl der effizienteste Weg, um das zu erledigen. Öffnen Sie beim nächsten Mal die Systemsteuerung und machen Sie es auf die altmodische Art.

Bist du neugierig auf weitere Artikel wie Dieser 30 jahre alte Windows-Shortcut macht das, was die einstellungen verweigern? Entdecke spannende Inhalte in der Kategorie Windows.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Go up