Mein Telefon hat keinen microSD-Slot, also habe ich ein Gehäuse mit integriertem microSD-Kartensteckplatz im 3D-Druckverfahren hergestellt

Indeks
  1. Der externe Speicher Catch-22
    1. Tolle Zubehörteile, alle mit dem selben Problem
  2. Die Leute forderten ein Case
    1. Lassen Sie es uns versuchen
  3. Fortsetzung folgt das könnte ein echtes Produkt sein

Telefonnutzer suchen nach Lösungen für fehlenden Speicherplatz. Mein 3D-gedrucktes Handycase integriert einen microSD-Steckplatz und ermöglicht gleichzeitiges Laden – eine praktische Antwort auf dieses Problem.

Telefonnutzer stehen vor einem echten Problem: Die meisten Geräte verzichten auf erweiterbaren Speicher. Nur die Mittelklasse bietet noch einen microSD-Kartensteckplatz. Externe Speicherlösungen werden populär, aber sie sind weniger praktisch als eine integrierte Lösung. Hier kommt mein 3D-gedrucktes Handycase ins Spiel.

Mein erster Entwurf kombinierte ein rückseitiges Gehäuse mit einem microSD-Steckplatz und einem USB-C-Anschluss zum Laden während der Nutzung. Die Idee stieß auf positive Resonanz, doch viele wünschten sich ein kompaktes Case. Also habe ich umgedacht.

Der externe Speicher Catch-22

Tolle Zubehörteile, alle mit dem selben Problem

Externe Speicheraccessoires sind derzeit begehrt. Produkte wie das Sharge Disk Pro bieten viel Platz in einem handlichen Format. Doch sie alle haben ein gemeinsames Manko: Während man ein Speichermedium nutzt, kann das Telefon nicht geladen werden. Zudem sind sie oft zu klobig, um dauerhaft angeschlossen zu bleiben.

Version 1.0

Ich wollte diese beiden Herausforderungen mit meinem Speichergehäuse angehen. Die Lösung kostete etwa 30 Dollar und setzte sich aus drei Teilen zusammen: einem flachen, 2,5 Zoll langen USB-C-Verlängerungskabel, einem USB-C-Splitter für Daten und Strom sowie einem microSD-Kartenleser. So konnte man das Telefon aufladen und gleichzeitig auf die microSD-Karte zugreifen. Das Gehäuse war kaum dicker als der Kamerabuckel meines Pixel 10. Es funktionierte besser als gedacht, aber es gab noch Potenzial für Verbesserungen.

Die Leute forderten ein Case

Lassen Sie es uns versuchen

Einige Nutzer regten an, die Zubehörteile direkt in ein Gehäuse zu integrieren. Während ich mit dem ursprünglichen Ergebnis zufrieden war, fehlte mir eine optimale Befestigung an meinem Telefon. Magnete schieden aus, da die meisten Android-Modelle nicht dafür geeignet sind. Ein Case erschien als die logische Lösung.

Das Projekt war nicht kompliziert. Ich hatte die nötigen Komponenten und wusste, wie man sie misst und druckt. Durch meine Erfahrungen mit 3D-gedruckten Handyhüllen konnte ich wertvolle Erkenntnisse einbringen.

Ich kombinierte mein Modell mit Joak1ms Pixel 10 Gehäuse. Ich hatte zwei Optionen: Entweder ein Scharniermechanismus für den Zugriff oder ein flaches Design, bei dem ich die Komponenten zwischen Gehäuseschale und Telefon platzierte – was ich letztlich wählte, um die Dicke zu minimieren.

Die größte Herausforderung war der Druck des Modells. Mein erster Versuch mit Stützstrukturen führte zu einem starren Gehäuse, und es brach beim Einlegen des Telefons.

Also entschied ich mich, das Modell in zwei Hälften zu teilen und diese zu verkleben. Das Resultat war ein sauberer Druck, aber das Case könnte weniger stabil sein. Optimal wäre es, das Gehäuse in TPU zu drucken, aber damit habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt.

Fortsetzung folgt das könnte ein echtes Produkt sein

Ich bin wenig bescheiden: Das Ergebnis überzeugt. Die gleiche Dicke wie mein vorheriges Gehäuse, doch es fühlt sich kompakter und sicherer an. Mein Handy passt problemlos mit Case in meine Tasche.

Das einzige Manko: Die Gehäuselösung erfordert spezielle Anpassungen für Telefonmodelle. Mit einem bestehenden Modell ist das einfach. Ein maßgeschneidertes Design hingegen erfordert Zeit und Aufwand.

Ich halte es für möglich, dass dies ein echtes Produkt wird. Optimal wäre es, wenn die Kunststoff- und Gummioberflächen wegfallen, sodass die Komponenten vollständig integriert werden. Das würde ein schlankeres Design und bessere Wasserdichtigkeit bieten. Aber letztlich: Wäre das etwas für Sie?

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