Warum ich mir wünschte, ich hätte das schnelle Starten von Windows früher deaktiviert

- Was bewirkt der Windows schneller start?
- Schneller start behindert neustarts zur problemlösung
- Schneller start behindert treiber- und systemaktualisierungen
- Schneller start kann zufällige aufweckungen verursachen
- Zugriff auf BIOS/UEFI erschwert durch schnellstart
- Zeitpunkte für den aktivierten Schnellstart
- So deaktivieren sie den Windows-schnellstart
Der schnelle Start von Windows kann die Boot-Zeit verkürzen, verursacht jedoch Probleme wie hinderliche Neustarts und Verzögerungen bei Updates. Hier sind wichtige Gründe für eine Deaktivierung.
Der schnelle Start von Windows soll die Boot-Zeit verkürzen. Nach dem Abschalten dieser Funktion bemerkte ich bereits deutliche Verbesserungen. Ich wünschte, ich hätte es früher getan. Hier sind einige Gründe, warum ihr dasselbe in Erwägung ziehen solltet.
Was bewirkt der Windows schneller start?
Alles im namen
Bevor ihr darüber nachdenkt, diesen Schalter zu betätigen, hier ein kurzer Überblick: Der schnelle Start ist standardmäßig aktiviert und oft unbemerkt. Er beschleunigt den Boot-Prozess, indem er den Systemzustand speichert, anstatt alles neu zu laden. Beim Herunterfahren werden Anwendungen geschlossen, Windows meldet ab und der Systemspeicher wird gelöscht. Der schnelle Start umgeht dieses Prozedere, indem er den aktuellen Zustand speichert.
Im Grunde genommen ist das eine Mischung aus vollständigem Herunterfahren und dem Schlafmodus. Das klingt zwar verlockend, aber genau hier liegt das Problem. Dieser Zwischenschritt kann Schwierigkeiten verursachen.
Schneller start behindert neustarts zur problemlösung
Dein PC bleibt zu lange wach
Ein herkömmlicher Neustart kann viele Probleme beheben. Der schnelle Start jedoch schränkt diese Möglichkeit ein. Er bootet das System aus einem zwischengespeicherten Zustand, der möglicherweise das Problem enthält. Ein Neustart reicht also nicht aus, um Schwierigkeiten zu beseitigen.
Falls ihr vermutet, dass der schnelle Start die Ursache ist, könnt ihr ihn vorübergehend deaktivieren. Eine bessere Lösung ist, ihn dauerhaft abzuschalten, um die Fehlersuche zu erleichtern.
Schneller start behindert treiber- und systemaktualisierungen
Nervig für gamer
Wart ihr schon einmal in der Situation, dass euer PC neu gestartet werden musste, um ein Update anzuwenden? Das bedeutet, er benötigt einen vollständigen, sauberen Neustart. Der schnelle Start kann diesen Prozess stören. Manche Updates erfordern diesen Neustart und lassen sich ohne ihn nicht installieren.
Ich selbst hatte Schwierigkeiten, einige Treiber zu aktualisieren, darunter Grafikkartentreiber. Wenn ihr ähnliche Probleme hattet, könnte der schnelle Start schuld sein.
Schneller start kann zufällige aufweckungen verursachen
Wir alle kennen das
In vielen Nächten lief mein PC unerwartet, wenn ich ihn für den Schlafmodus vorbereitet hatte. Es gibt genug Frustration, die man vermeiden kann.
Computer aus. Eine Stunde später wieder an. Irrsinning. Warum passiert das? Endlos mit Energieeinstellungen herumexperimentiert, aber das Verhalten blieb unklar. Der schnelle Start könnte die Antwort sein. Er beeinflusst Energieoptionen und Aufwecktimer im Zusammenhang mit dem Hibernate-Modus.
Unerwartete Aufweckungen des PCs sind möglich, selbst wenn er Deckel ist zu. Auch die Akkulaufzeit des Laptops könnte leiden, obwohl das oft unbemerkt bleibt.
Zugriff auf BIOS/UEFI erschwert durch schnellstart
Ein echtes problem für dualbooter
Die meisten greifen nie auf das BIOS/UEFI-Setup zu. Wenn doch, wird es mit aktivem Schnellstart deutlich komplizierter. Der Zugang passiert während des Bootvorgangs.
Windows-Schnellstart verkürzt diesen Vorgang erheblich, was das Zeitfenster für den Zugriff auf das BIOS/UEFI-Menü einschränkt. Machbar, aber frustrierend, besonders bei häufigem Zugriff. Ist Zugang nötig, Schnellstart einfach deaktivieren und später wieder aktivieren.
Praktisch ist auch das Zugreifen auf das UEFI/BIOS über die Neustart-Schaltfläche im Windows-Betriebssystem mit Shift, wenn der Schnellstart an ist.
Zeitpunkte für den aktivierten Schnellstart
Langer bootvorgang? Schnellstart aktiv halten
Bisher könnte der Eindruck entstanden sein, Schnellstart sei überflüssig, trotz seiner Probleme. Doch nicht alles ist negativ. Funktioniert Schnellstart ohne Schwierigkeiten, darf er bleiben. Besonders bei älteren PCs mit mechanischen Festplatten kann er die Bootzeit deutlich verbessern.
Anders bei SSDs. Der Nutzen ist minimal, bestenfalls ein paar Sekunden schneller. Ist das Risiko von Problemen angesichts des geringen Gewinns gerechtfertigt?
Wer zustimmt, kann den Schnellstart problemlos deaktivieren. Die Schritte sind einfach und variieren je nach Windows-Version. Hier der unkomplizierte Prozess für Windows 11.
So deaktivieren sie den Windows-schnellstart
Ein flotter prozess
Der Vorgang dauert höchstens eine Minute. Systemsteuerung öffnen, "Hardware und Sound" wählen, dann unter Energieoptionen "Festlegen, was die Netzschalter tun." Schließlich "Ändern Sie Einstellungen, die zurzeit nicht verfügbar sind." Dort die Option "Schnellstart aktivieren" ein- oder ausschalten.
Änderungen speichern. Fertig. Später kann der Schnellstart durch dieselben Schritte reaktiviert werden.
Vor- und nachteile abwägen, bevor sie schnellstart deaktivieren
Wie Sie sehen können, kann...Selbst standardmäßig aktivierte Funktionen können Ihrem PC schaden. Der Schnellstart ist nur die Spitze des Eisbergs. Viele Programme und Einstellungen lassen sich anpassen, um die Leistung zu steigern – sei es bei der Akkulaufzeit oder den Ladezeiten. Wenn Sie nicht jeder Performance-Optimierung hinterherjagen, könnte es sinnvoll sein, diese Anpassungen zu ignorieren.
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